Einführung

    Nachhaltigkeit verlangt keinen Verlust an Lebensqualtität

    Nachhaltigkeit verlangt eine Änderung der Geisteshaltung: Wertewandel, naturbezogene Grundbildung in Schulen und Hochschulen in Richtung praktizierter weniger energieaufwendiger, weniger naturressourcen-verschleißender, weniger gedankenlos-konsumfreudiger Lebensstile. Das notwendige Umdenken und Umschwenken umfasst bewusst gelebte regionale Nachhaltigkeitspraxis, ebenso wie die globale Vernetzung der Tagesprobleme bei Nutzung des Internets. Bewusster leben, heißt natursensitive Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt.

    Die Erklärung des Begriffs Nachhaltigkeit und seine zahlreichen Definitionen sind einsehbar im Lexikon der Nachhaltigkeit.

     

    Solch ein Umdenken braucht eine Umweltführerschaft

    Braucht eine soziale Verantwortung ebenso wie ökonomischen Überlebenswillen angesichts des verschärften globalisierten Wettbewerbs. Nachhaltiges Wirtschaften muss zu einem Welt-Lastenausgleich durch Joint Ventures, durch weltstrategische Nachhaltigkeitsallianzen entwickelter reicher Volkswirtschaften mit weniger entwickelten führen. Das wohl größte ungelöste Umweltproblem ist die noch täglich zunehmende Weltarmut. Vor allem das EUROLAND und die EU bleiben aufgefordert, den Umwelttechnikexport und das Anlernen von umweltintelligenten Produkt- und Infrastrukturentwicklungen in Drittweltländer zu unterstützen. Viele BVMW- Unternehmen beteiligen sich an FAIR TRADE- und GLOBAL-COMPACT- und GLOBAL GOVERNANCE -Aktionen - ganz im Sinne der dritten Ethik-Säule der RIO-Grundsätze, neben Ökoeffizienz und systematischer Umweltentlastung. Eine dauerhaft zukunftsfähige Entwicklung im Weltmaßstab verlangt, langfristig geltende ökologische Konstanten in der Politik zu beachten, aufbauend auf einer neuen Welt-Ethik-Orientierung im 21.Jahrhundert.

     

    Nachhaltigkeit verlangt eine Änderung der Art und Weise wie wir leben und wie wir uns gegenüber der Naturweisheit und der Naturinnovationskraft verhalten. Nachhaltigkeit verlangt breite ökonomische Orientierung an konsequenten Naturkostenbewußtsein. Das heißt Ethik-Fundierung wirtschaftlicher Tätigkeit!

    Peter Menke-Glückert
    (Vorsitzender)

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